Dr. Orhan Tuğrul

Was ist eine Halsstraffung?

Die Halsstraffung (Cervicoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem erschlaffte und herabgesunkene Haut am Hals gestrafft und überschüssiges Gewebe entfernt wird. Dadurch erhält der Hals eine glattere, straffere und insgesamt jüngere Erscheinung. Der Eingriff kann auch überschüssige Fettpolster im Halsbereich korrigieren.

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Für wen ist eine Halsstraffung geeignet?

Eine Halsstraffung eignet sich für Personen, die unter Hauterschlaffung, Gewebeüberschuss oder deutlichen Fettablagerungen am Hals leiden und sich an dem „Truthahnhals“ oder Doppelkinn-Eindruck stören. Häufig handelt es sich um Patientinnen und Patienten ab etwa 40 Jahren, bei denen die Hautelastizität nachgelassen hat. Ein guter allgemeiner Gesundheitszustand und Nichtrauchen sind für den Eingriff von Vorteil.

Welche Techniken kommen bei der Halsstraffung zum Einsatz?

Je nach Ausgangsbefund können verschiedene Techniken angewendet werden. Dazu zählen minimal-invasive Verfahren, endoskopische Techniken und klassische offene Operationen. Dabei werden überschüssige Haut und Fett entfernt, die Muskulatur gestrafft und, falls erforderlich, zusätzlich eine Fettabsaugung (Liposuktion) durchgeführt. Ziel ist eine klarere Kinn-Hals-Kontur.

Wie lange dauert der Eingriff?

Die Dauer der Halsstraffung hängt von der verwendeten Technik und dem Umfang der Korrektur ab, beträgt jedoch meist zwischen 1,5 und 3 Stunden. Werden weitere Eingriffe – etwa ein Facelift – kombiniert, kann sich die Operationszeit entsprechend verlängern.

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Wie verläuft die Heilungsphase nach einer Halsstraffung?

Die Heilung verläuft individuell unterschiedlich. In den ersten Tagen sind Ruhe, Kopfhochlagerung und die Einnahme von Schmerzmitteln wichtig. Schwellungen und Blutergüsse sind in der ersten Woche am stärksten ausgeprägt und klingen innerhalb von ein bis zwei Wochen deutlich ab. Die vollständige Genesung kann vier bis sechs Wochen dauern.

Bleiben nach der Halsstraffung Narben zurück?

Bei der Halsstraffung werden in der Regel kleine Schnitte gesetzt, die in natürlichen Hautfalten oder hinter dem Ohr verborgen werden. Die Narben verblassen mit der Zeit und sind später meist nur wenig sichtbar. Durch eine sorgfältige Narbenpflege und die Beachtung der ärztlichen Empfehlungen lässt sich das Narbenbild weiter verbessern.

Wie lange halten die Ergebnisse einer Halsstraffung an?

Die Ergebnisse einer Halsstraffung sind in der Regel viele Jahre sichtbar. Dennoch schreitet der natürliche Alterungsprozess fort. Lebensstilfaktoren wie Sonneneinstrahlung, Gewichtsschwankungen und Rauchen können die Dauer der Resultate beeinflussen. Durchschnittlich bleiben die Ergebnisse etwa fünf bis zehn Jahre zufriedenstellend.

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Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Zu den möglichen Risiken gehören Infektionen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, asymmetrische Ergebnisse, Gefühlsstörungen oder Veränderungen der Hautfarbe. Schwellungen und Blutergüsse sind normal und klingen im Verlauf ab. Durch die Wahl eines erfahrenen Chirurgen und die Einhaltung der Nachsorgeempfehlungen können Risiken minimiert werden.

Mit welchen Eingriffen kann die Halsstraffung kombiniert werden?

Die Halsstraffung lässt sich gut mit anderen Operationen kombinieren, zum Beispiel mit einer Gesichtsstraffung, einem Kinnlifting, einer Lidstraffung oder einer Fettabsaugung im Kinnbereich. So kann ein harmonisches, ganzheitliches Verjüngungsergebnis erzielt werden.

Wann kann ich zu meinen täglichen Aktivitäten zurückkehren?

Leichte Alltagsaktivitäten sind meist nach ein bis zwei Wochen wieder möglich. Anstrengende körperliche Tätigkeiten und Sport sollten in der Regel vier bis sechs Wochen lang vermieden werden. Die individuelle Empfehlung hängt vom Heilungsverlauf ab.

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Was ist vor und nach der Operation zu beachten?

Vor der Operation sollten die vom Chirurgen gegebenen Anweisungen befolgt werden. Dazu gehören meist das Absetzen bestimmter Medikamente und der Verzicht auf Nikotin. Nach dem Eingriff sind regelmäßige Kontrolltermine, eine sorgfältige Wundpflege und körperliche Schonung wichtig.

Welche Art von Anästhesie wird verwendet?

Die Halsstraffung wird meist in Vollnarkose durchgeführt, damit der Patient während des Eingriffs schläft und keinerlei Schmerzen verspürt. Bei kleineren Korrekturen können in Einzelfällen auch lokale Anästhesieformen angewendet werden. Die Entscheidung trifft der Chirurg gemeinsam mit dem Anästhesisten.

Wie lange dauern Schwellungen und Blutergüsse an?

Schwellungen und Blutergüsse sind in der ersten Woche am stärksten und nehmen innerhalb von zwei Wochen deutlich ab. Leichte Restschwellungen können einige Wochen anhalten. Kühlung und eine erhöhte Kopfposition unterstützen den Rückgang der Schwellung.

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Sollte die Halsstraffung gemeinsam mit einer Gesichtsstraffung durchgeführt werden?

Eine kombinierte Hals- und Gesichtsstraffung kann besonders harmonische und umfassende Verjüngungsergebnisse im unteren Gesichts- und Halsbereich liefern. Ob diese Kombination sinnvoll ist, hängt von den individuellen Wünschen und der Ausgangssituation ab und wird im Beratungsgespräch gemeinsam entschieden.

Wann ist das endgültige Ergebnis sichtbar?

Das endgültige Ergebnis zeigt sich in der Regel nach etwa drei bis sechs Monaten, wenn Schwellungen vollständig abgeklungen sind und sich das Gewebe angepasst hat.

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