Gynäkomastie bezeichnet die Vergrößerung des männlichen Brustgewebes aufgrund hormoneller Ungleichgewichte, genetischer Faktoren, Medikamenteneinnahme oder Übergewicht. Sie kann ein- oder beidseitig auftreten und führt häufig zu ästhetischer Unzufriedenheit oder psychischem Unwohlsein. Moderne chirurgische Techniken ermöglichen eine effektive und dauerhafte Behandlung.

Die häufigste Ursache ist ein Ungleichgewicht zwischen Testosteron und Östrogen. Weitere Ursachen können sein:
Eine gründliche Untersuchung hilft, die Ursache genau zu bestimmen und die passende Behandlung zu wählen.
Die Operation eignet sich für Männer mit dauerhaft vergrößertem Brustgewebe, psychischem Unwohlsein, Schmerzen oder Einschränkungen im Alltag. Geeignete Kandidaten sollten gesund sein, stabile Gewichtsverhältnisse haben und realistische Erwartungen mitbringen. Auch Jugendliche können operiert werden, wenn die Gynäkomastie nach der Pubertät bestehen bleibt.

Ziel der Operation ist es, überschüssiges Fett und/oder Drüsengewebe zu entfernen, um eine flachere und maskulinere Brustform zu erzielen. Die häufigsten Techniken sind:
Die passende Methode wird nach der körperlichen Untersuchung festgelegt.
Die Operation erfolgt in der Regel unter Vollnarkose, in milden Fällen ist auch örtliche Betäubung mit Sedierung möglich.

Die Operation dauert meist 1–2 Stunden. Die meisten Patienten können am selben Tag nach Hause gehen.
In den ersten Tagen können leichte Schmerzen, Schwellungen und Druckgefühle auftreten. Ein Kompressionsmieder sollte mehrere Wochen getragen werden. Alltägliche Aktivitäten sind meist nach 3–7 Tagen möglich, das endgültige Ergebnis zeigt sich nach 1–3 Monaten.

Die Narben sind normalerweise sehr klein und unauffällig, da die Schnitte am Rand des Warzenhofes oder in natürlichen Hautfalten gesetzt werden. Mit der Zeit verblassen sie stark.
Zu den möglichen Risiken gehören Infektionen, Blutungen, Asymmetrien, Flüssigkeitsansammlungen, Gefühlsveränderungen an der Brustwarze oder Verzögerungen der Wundheilung. Bei einem erfahrenen Chirurgen sind Komplikationen selten.

Leichte Spaziergänge sind nach wenigen Tagen möglich. Intensive körperliche Belastungen und Brustübungen sollten jedoch 4–6 Wochen vermieden werden.
In den meisten Fällen ja. Entfernte Drüsen- und Fettanteile bilden sich nicht erneut. Allerdings können starke Gewichtszunahmen oder hormonelle Probleme das Ergebnis beeinträchtigen.
Man sollte den Arzt über alle Vorerkrankungen, Medikamente und Rauchgewohnheiten informieren. Der Verzicht auf Nikotin verbessert den Heilungsprozess und führt zu stabileren Ergebnissen.
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